News

29.08.2019

Kommunikationswochenende 2019

Die diesjährige Familienfreizeit von ELHKE fand von Freitag, den 5. Juli bis Sonntag, den 7. Juli statt und war wieder mal ein gelungenes Wochenende. Bei bestem Sommerwetter reisten 21 Familien mit herzkranken Kindern und deren Geschwister nach Althütte ins CVJM- Haus Lutzenberg nahe Backnang. Verkehrs- wie auch berufsbedingt trafen einige erst in den Abendstunden ein. Dankbar, dass andere Freizeitteilnehmer etwas vom Abendbuffet gesi-chert ... weiterlesen

Kommunikationswochenende 2019

Die diesjährige Familienfreizeit von ELHKE fand von Freitag, den 5. Juli bis Sonntag, den 7. Juli statt und war wieder mal ein gelungenes Wochenende. Bei bestem Sommerwetter reisten 21 Familien mit herzkranken Kindern und deren Geschwister nach Althütte ins CVJM- Haus Lutzenberg nahe Backnang. Verkehrs- wie auch berufsbedingt trafen einige erst in den Abendstunden ein. Dankbar, dass andere Freizeitteilnehmer etwas vom Abendbuffet gesi-chert hatten, konnten dann alle zufrieden gesättigt beim lockeren Zusammensitzen den All-tagsstress hinter sich lassen. Die wunderschön angelegte Sonnenterrasse mit toller Aussicht trug dazu bei, dass einige bis spät in die Nacht bei mitgebrachtem Knabbergebäck Gespräche führten.

Auch die Kinder und Jugendlichen genossen den Freiraum, auf dem angrenzenden großen Waldspielplatz zu toben. Sie freuten sich, Freunde nach langer Zeit wieder zu sehen oder auch neue Kontakte zu knüpfen.

Der Samstag jedoch war das absolute Highlight des Wochenendes. Er begann nach dem Frühstück am Ebnisee, an dem wir nach intensiver Suche den besten Platz zum Ausbreiten gefunden hatten. Bei den sommerlichen Temperaturen wagten sich viele ins kühle Nass. Sprünge vom Steg, Tretboot fahren, schlafen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sich unterhalten und um den See spazieren… es fühlte sich fast wie Urlaub an.

Nach dem Mittagessen startete dann das Sommerfest des Hauses Lutzenberg – eine öffentli-che Veranstaltung für alle. Für uns Familienfreizeitteilnehmer war das natürlich perfekt. Die Kinder wie auch die Erwachsenen kamen voll auf ihre Kosten. Kinderschminken, Luftballontiere nach Wunsch herstellen lassen (vom Einhorn bis zur Riesenkrake), kostenloses Popcorn, Puppentheater (welches auch für die Erwachsenen sehr lustig war), Hüpfburg, Filzen, eigenes Kräutersalz herstellen, Kletterwand, Alpakas spazieren führen und viel Wissenswertes rund um das Haus Lutzenberg…. All dies umrahmt von Kaffee und Kuchen, Leckereien vom Grill und aus dem Wok, Cocktails, kühlem Bier, Musik und Tanz. Am Abend gab es noch eine Tanz-Lightshow mit schönen Lichteffekten. Für die einen war das der krönende Abschluss des Tages und für die anderen fing damit der Abend erst an. Um 4 Uhr morgens gingen die Letzten ins Bett. Bis dahin heizte die Band richtig ein und Freizeitteilnehmer wie auch ein paar Festbesucher tanzten und feierten fröhlich.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht begann der Sonntag mit einem gemütlichem Frühstück. Danach wurden fleißig Traumfänger gebastelt. Diese Aktion war super von Vorstandsmitglied Katrin Gellisch vorbereitet worden. Sie half bei Bedarf auch beim Basteln. So konnte jeder der wollte einen wunderschönen kreativ gestalteten Traumfänger mit nach Hause nehmen. Dieses Angebot nutzten daher nicht nur die Kinder.

Danke dir Katrin!

Vor dem Mittagessen räumten die meisten noch ihre Zimmer und packten die Autos. In der gemeinsamen Abschlussrunde wurde mal wieder deutlich, wie sehr sich die Teilnehmer jedes Jahr auf die Freizeit freuen und wie wichtig der Erhalt dieses jährlichen Wochen-endes ist. Jedoch erfordert so ein Wochenende enorm viel Vorarbeit, Engagement und Planung.

Wir danken dir, Stefan, für die letzten sechs Jahre Organisation der Freizeiten und wir fanden alle, dass dir die diesjährige Freizeit wieder super gut gelungen ist. Die Location hätte nicht besser sein können, denn für jedes Alter war etwas dabei.

Zudem auch ein großes Dankeschön an alle weiteren Helfer, die hier und da - oft auch im Hintergrund – Fäden ziehen und unterstützen, um anderen den Rücken frei zu halten und ohne die ein solches Event ebenso wenig durchführbar wäre!

05.05.2019

Brunchen in der Herz`l Alm Holzelfingen – oifach gmiatlich!

Am Tag des herzkranken Kindes, den 5. Mai 2019, nahmen 66 Personen und ein Hund einen für manche recht langen Weg auf die Schwäbische Alb auf sich. Familien mit jungen und auch mit teils schon erwachsenen herzkranken Kindern, mit deren Geschwisterkindern, freuten sich, gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen. In einer idyllisch gelegenen Skihütte (Herz´l Alm) bei Holzelfingen, einem Ortsteil der Gemeinde ... weiterlesen

Brunchen in der Herz`l Alm Holzelfingen – oifach gmiatlich!

Am Tag des herzkranken Kindes, den 5. Mai 2019, nahmen 66 Personen und ein Hund einen für manche recht langen Weg auf die Schwäbische Alb auf sich. Familien mit jungen und auch mit teils schon erwachsenen herzkranken Kindern, mit deren Geschwisterkindern, freuten sich, gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen. In einer idyllisch gelegenen Skihütte (Herz´l Alm) bei Holzelfingen, einem Ortsteil der Gemeinde Lichtenstein, traf man sich zum Brunchen. Bei eisigen Außentemperaturen, Schneegraupel und Regen wurde es in der urigen Hütte am Kaminfeuer um so gemütlicher. Für viele war es schön, Bekannte wieder zu sehen. Für Familien welche neu dazu kamen, bzw. noch nicht oft dabei waren, stand der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Es ist spannend zu sehen, wie andere mit ihrem herzkranken Kind umgehen, wie sie gewisse Situationen händeln und wie sie schwere Zeiten überwinden konnten. Zudem konnte man wieder die Gelegenheit nutzen, sich mit herzkranken Jugendlichen/ Erwachsenen zu unterhalten. Ihnen kann man Fragen stellen, die kein Arzt beantworten kann. Nur selbst Betroffene können schildern wie es ihnen beispielsweise vor einer Operation ging, wie sie die Schulzeit empfunden haben, was sie wirklich beschäftigt hat, wie sie ihre „besondere Kindheit“ erlebt haben.

Wer gerade nicht in Gespräche vertieft war, konnte sich am Buffettisch lauter leckere Sachen auf den Teller laden. Sogar die viel zu bald ausgegangenen Brötchen konnten die Stimmung nicht trüben. Sofort wurde nachgekauft und im Laufe des Tages kam sogar noch die Sonne raus. Dies wurde von Einigen gleich genutzt, um die vollgegessenen Bäuche ein wenig zu bewegen, bevor diese wieder mit sehr leckeren, mitgebrachten Kuchen gefüllt wurden.

Die Kinder hatten bei der angebotenen Bastelaktion - Perlenherzen auf Draht ziehen - jede Menge Spaß und gleich ein Muttertags-Geschenk kreiert. Wer genug gebastelt hatte, ging mit raus auf die Rasenfläche und trotzte den kalten Temperaturen bei einem heißen Fußballmatch.

Es war wieder eine rundum gelungene Aktion von ELHKE für Familien mit herzkranken Kindern. Neue Gesichter bereichern solche Events und sind willkommen. Es tut gut zu wissen, einen Pool von Menschen zu haben, die verstehen, welche Sorgen und Ängste man manchmal hat. Man wird aufgefangen in schlechten Zeiten, man kann lachen und das Leben genießen, in guten Zeiten.

Anbei noch ein kurzes Interview, geführt von Jutta und Oliver Schmitt mit Lena (15 J.) und ihrem herzkranken Bruder Jan (12 J.)

J.S.: wie oft wart ihr schon bei der ELHKE-Familienfreizeit dabei?L. +J.: bestimmt so 8 Mal. Und eigentlich bei fast jeder Weihnachtsfeier sind wir auch dabeiJ.S.: Was gefällt dir, Lena, am besten an ELHKE?L.: bekannte Gesichter zu treffen, die Gemeinschaft mit den Leuten mit demselben Hintergrund. Entstandene Freundschaften, bei denen es egal ist, wer herzkrank ist und wer nicht. J. S. Was ist dir wichtig am ELHKE-Wochenende?L.: Es sollten Gleichaltrige dabei sein. Es braucht nicht unbedingt spezielle Angebote, wir haben immer spontan selbst als Gruppe etwas unternommen. Das ergibt sich einfach. Das war das Tolle daran, einfach abends noch runter an den See sitzen oder so. O.S.: Was sind deine Hobbys, Jan?J.: Klettern, Fußball, Tischtennis, Tennis, MountainbikeO.S.: Wurdest du wegen deines Herzfehlers von deinem sozialen Umfeld/ Kumpels besonders behandelt?J.: Nein, jeder behandelt mich ganz normal. O.S.: Hast du irgendwelche Einschränkungen?J.: Sauna und Therme sind nicht so gutO.S.: Hast du besondere Ängste?J.: Momentan mache ich mir keine Sorgen über meine Gesundheit und die Zukunft. Mir geht´s eigentlich ganz gut und bei den Untersuchungen ist auch immer alles gut. O.S.: Lena, hat du dich als Geschwisterkind benachteiligt gefühlt?L.: Nein. Ich nutze den Herzfehler meines Bruders z.B. für ein Englisch-Referat. Das ist ganz geschickt, da die meisten Fachbegriffe ja eh schon in englisch sind.

J.+O.S.: Vielen Dank euch für das nette Interview!

ELHKE – Elterninitive Herzkranker Kinder e.V. Tübingen ©2013
Diese Website verwendet Cookies für die anonyme Analyse des Nutzungsverhaltens. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden
Ja, Ich stimme zu