Bitte um finanzielle Unterstützung für die Beschaffung eines Diaphanoskops zum einfacheren Legen von arteriellen und venösen Zugängen bei kritisch kranke Neugeborene und Säuglingen.
Für die Versorgung von Neugeborenen und Säuglingen, die kritisch krank oder frisch operiert sind, ist das rasche und sichere Legen von Kathetern in Venen und Arterien entscheidend.

Selbst erfahrene Ärzte haben bei kleinen Patienten mit schlechten Venenverhältnissen oft Schwierigkeiten.
Daher gibt es seit Jahren sogenannte Diaphanoskope zur Transillumination mit Licht, die in der Regel mit sehr hellem „Kaltlicht“ arbeiten und dem Arzt helfen die Gefäße im in der Tiefe der Gewebe darzustellen.
Bei Neugeborenen ist die Transillumination mit „Rotlicht“ oder „Kaltlicht“ zur Lokalisation der Gefäße hilfreich. Es ist aber unbedingt zu beachten, dass es bei der Anwendung von herkömmlichem „Kaltlicht“ (im Gegensatz zum „Rotlicht“) auch nach relativ kurzer Anwendungsdauer zu Verbrennungen kommen kann. Diese herkömmlichen „Kaltlicht“ Diaphanoskope sind ausserdem extrem unhandlich.
Da jetzt neue, ungefährliche und wesentlich handlichere neuen „Rotlicht“ Diaphanoskope auf dem Markt sind, will das Personal der Kinderintensivstation für die Verbesserung der Behandlung der Neugeborenen und Säuglinge ein derartiges „Rotlicht“ Diaphanoskop beschaffen. Hierzu ist jedoch kein Geld im Budget.

Die Kosten eines solchen neuen Rotlichtdiaphanoskopes belaufen sich auf ca. 900 Euro.
Sinnvollerweise benötigen wir je ein solches Diaphanoskop für die Intensivstation und die Normalstation, d.h. 1800 Euro.
Da die Beschaffung im Rahmen des Budgets der Klinik zu lange dauert, bitten um die finanzielle Unterstützung, damit wir mit Ihrer Unterstützung unbürokratisch und zeitnah zwei derartige Diaphanoskope beschaffen können.
Mit freundlichem Gruß
Foto (oben): Stocker M, Berger TM: Arterielle und zentralvenöse Katheter bei Neugeborenen und Säuglingen. Anaesthesist 2006 · 55:873–882